Justizminister Herbert Mertin zeichnet Justizbeamtin aus Frankenthal zum 50-jährigen Dienstjubiläum aus

Justizminister Herbert Mertin zeichnete gestern im Mainzer Justizministerium Frau Justizinspektorin Marianne Schackert aus Frankenthal anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums im Dienste der rheinland-pfälzischen Justiz persönlich aus.

„Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen zum „goldenen Dienstjubiläum“ zu gratulieren und Ihnen für Ihre treuen Dienste für die rheinland-pfälzische Justiz persönlich danken zu können“, betonte Mertin. „50 Jahre Dienst – nur wenige Beamtinnen und Beamte können auf eine derartig eindrucksvolle Karriere zurückschauen. Mit Ihrer Entscheidung, im Jahr 1972 – in unruhigen Zeiten – eine Karriere in der rheinland-pfälzischen Justiz zu beginnen, haben Sie einen wichtigen Beitrag zur Festigung der demokratischen Strukturen und Institutionen in Rheinland-Pfalz geleistet.“, so der Minister abschließend.

Information:

Marianne Schackert wurde am 10. August 1957 in Speyer geboren. Nach dem Abschluss der Volks- und Hauptschule begann sie im August 1972 ihren Dienst am Amtsgericht Speyer als Dienstanfängerin. Zwei Jahre später wurde sie zum Vorbereitungsdienst für den mittleren Justizdienst zugelassen und in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen. Nach bestandener Prüfung wurde die Beamtin im September 1976 zur Justizassistentin zur Anstellung ernannt und an die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) versetzt. Mit Wirkung zum Oktober 1978 wurde sie zur Justizassistentin und knapp zwei Jahre später, zu Mitte September 1980 zur Justizsekretärin ernannt. Von 1983, dem Jahr, indem die Beamtin zur Justizobersekretärin ernannt und in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen wurde, bis September 1995 verrichtete die Beamtin den Dienst in der Zweigstelle der Behörde in Ludwigshafen am Rhein. Abgesehen von diesem Zeitraum war sie stets bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal tätig. 1995 wurde die Ernennung zur Justizhauptsekretärin und 2018 die Ernennung zur Justizinspektorin ausgesprochen.