Justizstaatssekretär Dr. Matthias Frey besucht Deutsche Richterakademie in Trier

Heute besuchte Herr Dr. Matthias Frey, Staatssekretär im Ministerium der Justiz, die Deutsche Richterakademie (DRA) an ihrem Standort in Trier und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, besonders in den Zeiten der Pandemie. Im Gespräch mit dem Direktor der DRA, Dr. Stephan Jaggi, der Verwaltungsleiterin, Andrea Meyer, sowie der Personalratsvorsitzenden, Katja Plein-Füssel, informierte er sich insbesondere über die Digitalisierung des Fortbildungsangebots der DRA.

„Die Deutsche Richterakademie hat die letzten beiden Pandemie-Jahre nicht nur als Herausforderung angenommen, sondern auch als Chance genutzt, um Online Angebote konsequent auszubauen. Auch wenn Online-Tagungen nicht in der Lage sind, Präsenzveranstaltungen zu ersetzen, stellen sie eine sinnvolle Ergänzung des Präsenzangebots dar. Insbesondere ermöglichen sie auch Personen eine Teilnahme, denen eine mehrtägige Präsenz in Trier oder Wustrau aus dienstlichen oder persönlichen Gründen nicht möglich ist. Insoweit leisten Online-Formate einen wertvollen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das ist uns in der Justiz ein großes Anliegen!“, erklärte der Staatssekretär.

Rheinland-Pfalz hat als eines der ersten Länder von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Online-Tagungen anzubieten. Während im Jahr 2020 elf Tagungen mit mehr als 400 teilnehmenden Personen online durchgeführt wurden, fanden im Jahr 2021 fanden bereits 54 Tagungen mit insgesamt über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern online statt. „Diese Entwicklung beweist, dass wir in Rheinland-Pfalz damit auf dem richtigen Weg sind: Diese Flexibilität von Fortbildungsangeboten als Präsenz- und Online-Veranstaltungen bedient die Bedürfnisse der sich Fortbildenden und sichert die hervorragende berufliche Qualität. Die Fortbildungsangebote der Deutschen Richterakademie sind modern und zukunftsfest!“, stellte Staatssekretär Dr. Frey abschließend fest.

Information:

Die Deutsche Richterakademie mit ihren beiden Tagungsstätten in Trier und Wustrau dient der überregionalen Fortbildung der Richterinnen und Richter aller Gerichtszweige und der Staatsanwältinnen und Staatsanwälten. Sie soll diese in ihren Fachgebieten weiterbilden und ihnen Kenntnisse und Erfahrungen über politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und andere wissenschaftliche Entwicklungen vermitteln.

Die Deutsche Richterakademie ist eine überregionale Einrichtung mit föderalem Charakter und wird von Bund und Ländern gemeinsam getragen.

Das jährlich ca. 150 Tagungen umfassende Programm der Deutschen Richterakademie wird pro Jahr von rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wahrgenommen.

Seit dem Bestehen der im Jahr 1973 eröffneten Tagungsstätte in Trier und der Indienststellung der Tagungsstätte in Wustrau im Jahr 1993 haben mittlerweile über 157.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Tagungsangebot der Deutschen Richterakademie Gebrauch gemacht.