Zwei Wochen nach Impfstart für Bedienstete des Justizvollzugs zieht Justizminister Herbert Mertin erste Zwischenbilanz – Schutzimpfungen auch für Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister

Knapp zwei Wochen nach dem Impfstart für die Bediensteten der rheinland-pfälzischen Justizvollzugseinrichtungen zieht Justizminister Herbert Mertin eine erste positive Zwischenbilanz: „Ich freue mich, dass bereits 688 Beschäftigte des Vollzugs und damit rund ein Drittel unseres Personals in den Vollzugseinrichtungen geimpft werden konnte. Die Akzeptanz der Impfungen ist groß und mehrere hundert weitere Impfungen werden in den kommenden Tagen noch folgen.“

Die jetzt gemachten positiven Erfahrungen erlauben es, beginnend am jetzigen Freitag, den 12.03.2021, auch allen der etwa 400 Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeistern sowie den Justizhelferinnen und Justizhelfern des Landes ein eigenes Impfangebot machen zu können. Die Impfungen werden durch justizeigenes Personal in den Justizvollzugsanstalten des Landes durchgeführt werden, wodurch auch die Impfzentren des Landes entlastet werden.

„Die Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister sorgen zusammen mit den Justizhelferinnen und Justizhelfern für Sicherheit und Ordnung in unseren Gerichten und Staatsanwaltschaften. Sie müssen zur Ausübung ihres Amtes notfalls auch unmittelbaren Zwang anwenden und können so nicht immer den nötigen Abstand wahren. Auch haben sie bei der Ausübung des Dienstes zwangsläufig mit einer Vielzahl von Personen Kontakt. Ich freue mich daher, dass wir auch dieser Berufsgruppe schon jetzt ein eigenes Impfangebot unterbreiten können, damit wir ‚Stich für Stich‘ zügig aus der Pandemie herauskommen“, so der Minister abschließend.