Aktuelle Methoden zur Erkennung von Neuen Psychoaktiven Substanzen (NpS) im Justizvollzug

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

unter dem Sammelbegriff „Neue psychoaktive Substanzen (NpS)“ werden Stoffe zusammengefasst, die vollsynthetisch hergestellt die Wirkung klassischer Drogen nachahmen sollen. NpS werden als vermeintlich legale Ersatzstoffe zu bislang bekannten Drogen vermarktet, daher auch „Legal Highs“ genannt.

Für den Justizvollzug ist der Umgang mit NpS eine Herausforderung, da sie sich verhältnismäßig leicht, beispielsweise in flüssiger Form aufgeträufelt, auf Briefsendungen einbringen lassen und mit gängigen Urin-Schnelltests in der Regel nicht nachweisbar sind. In Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Landeskriminalamt (LKA) wurde dort und in der JVA Wittlich inzwischen erfolgreich die Nutzung eines Geräts pilotiert, das die Erkennung von NpS ermöglicht.

Justizminister Herbert Mertin nimmt dies zum Anlass, Sie gemeinsam mit dem Präsidenten des LKA, Johannes Kunz, und dem Leiter der JVA Wittlich, Jörn Patzak, am

Dienstag, 16. Oktober 2018, um 18.00 Uhr,

in das Ministerium der Justiz,

Ernst-Ludwig-Str. 3, 55116 Mainz, Raum 2.40,

zu einem Pressekeller zur Vorstellung dieses Pilotprojekts und des Einsatzes dieses Geräts einzuladen. Sie werden zudem die Gelegenheit haben, sich über NpS umfassend zu informieren.

Gerne steht Ihnen Justizminister Mertin im Anschluss bei einem Glas Wein und Fingerfood für einen entspannten Austausch – nicht nur zu diesem Thema – zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Sie werden gebeten, sich nach Möglichkeit bis Montag, 15. Oktober 2017, 12.00 Uhr, bei der Medienstelle per Email (pressestelle(at)jm.rlp.de) oder telefonisch (06131 16-4897) unter Angabe von Namen und Medium anzumelden.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Feils