© JM RLP

© JM RLP

© JM RLP

Justizvollzug

Der Vollzug der Freiheitsstrafe und der Jugendstrafe dient dem Ziel, die Strafgefangenen und die Jugendstrafgefangenen zu befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Der Vollzug der Untersuchungshaft hat die Aufgabe, durch sichere Unterbringung der Untersuchungsgefangenen die Durchführung eines geordneten Strafverfahrens zu gewährleisten und der Gefahr weiterer Straftaten zu begegnen. Der Justizvollzug hat auch die Aufgabe, die Allgemeinheit vor weiteren Straftaten zu schützen. 

Im Justizvollzug von Rheinland-Pfalz arbeiten rund 2.000 Mitarbeiter, das Land verfügt über rund 3.300 Haftplätze. In Rheinland-Pfalz gibt es im Land verteilt zwölf selbständige Justizvollzugseinrichtungen, darunter zwei Jugendstrafanstalten und eine Jugendarrestanstalt. Für die Aus- und Fortbildung der Justizvollzugsbediensteten sorgt eine eigene Justizvollzugsschule. Auch ein Justizvollzugskrankenhaus gehört zum Spektrum. 

Die Aufsicht über den Justizvollzug des Landes liegt beim Ministerium der Justiz. Dort ist die Abteilung Strafvollzug eingerichtet. Zu ihren Aufgaben gehört u.a. die Organisation des Justizvollzugs, die Einrichtung und sachliche Ausstattung der Justizvollzugsanstalten, die wesentlichen Grundzüge der Gestaltung des Vollzuges einschließlich der Bestimmung der Zuständigkeit und Belegungsfähigkeit der Justizvollzugsanstalten, Personalangelegenheiten einschließlich der Aus- und Fortbildung des Personals, Bauangelegenheiten, Mitwirkung bei der Gesetzgebung auf dem Gebiet des Justizvollzugs, Angelegenheiten der schulischen und beruflichen Aus- und Fortbildung und der Beschäftigung der Gefangenen sowie die Bearbeitung von Eingaben und Beschwerden.

Justizvollzugsanstalten

© JM RLP